Was ist SRTLA-Bonding und warum rettet es deinen IRL-Stream?
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Wer schon einmal einen IRL-Stream im Tunnel oder in einer Menschenmenge einfrieren sah, kennt das Problem: Eine einzelne Mobilfunkverbindung ist nie durchgehend stabil. SRTLA-Bonding löst das, indem es mehrere Verbindungen gleichzeitig nutzt.
SRT: das Protokoll, das Verluste verkraftet
SRT (Secure Reliable Transport) wurde entwickelt, um Video über das offene Internet zu übertragen. Es sendet verlorene Pakete innerhalb eines Zeitfensters erneut (der Latenz, meist 1 bis 3 Sekunden) und kommt dadurch mit instabilen Netzen viel besser zurecht als RTMP.
SRTLA: SRT verteilt auf mehrere Netze
SRTLA (SRT Link Aggregation) nimmt denselben Stream und verteilt ihn auf mehrere Verbindungen: WLAN, 4G, 5G, ein USB-Kabel oder den Hotspot eines zweiten Handys. Jedes Paket nimmt das Netz, das in dem Moment am meisten Luft hat. Auf dem Server werden die Teile wieder zu einem Signal zusammengesetzt.
- Fällt ein Netz aus, laufen die anderen weiter, und das Bild friert nicht ein
- Die Bandbreiten der Netze addieren sich
- Langsamere Netze bekommen automatisch weniger Last
Android und iPhone: was sich kombinieren lässt
Am iPhone kannst du WLAN und Mobilfunk zusammen nutzen. Unter Android können Apps WLAN, die aktive Daten-SIM und USB-Verbindungen gleichzeitig nutzen – das System erlaubt mobile Daten aber nur auf einer SIM zur selben Zeit, die zweite SIM kann also nicht ins Bonding. Für weitere Netze nimm ein zweites Handy oder einen Router als Hotspot.
So nutzt du es
Bei Stratu bekommt jede Kamera eine SRTLA-Adresse. In Stratu Cam meldest du dich einfach an und schaltest Bonding in den Einstellungen ein. Das Dashboard zeigt die Qualität jeder Kamera, und der Autopilot greift ein, wenn das Signal trotzdem schlecht wird.
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